Am 3. März werden die Finalisten des Designpreises «Remix» ihre Pelzkollektionen, bestehend aus drei verschiedenen Looks, im Teatro Vetra in Mailand präsentieren. Unter den zwölf Finalisten, die aus über 1000 Bewerbern ausgesucht wurden, ist auch die Schweizerin Laura Farinacci. Für ihre gradlinigen, eleganten Looks arbeitete die 26-Jährige unter anderem mit Fuchspelz, Nerz sowie Seide und Leder. Der Nachhaltigkeitsgedanke ist der jungen Designerin dabei immer ein Anliegen. So stammt der Fuchspelz von Schweizer Rotfüchsen und der Nerz von recycelten Pelzmänteln. «Besonders Spass hat mir die Umwandlung des altmodischen Nerzmantels in ein sportliches Kleid gemacht», so Laura Farinacci. Ihre Leidenschaft für das Material entdeckte die Designerin während ihrer Praktika bei Chloé und Marc Jacobs in Paris, wo sie nach ihrem Modedesignstudium in Basel tätig war.

Laura Farinacci
Laura Farinacci

Für die Erarbeitung der aktuellen Kollektion erhielt sie auch Unterstützung von ihrem jetzigen Arbeitgeber Akris und einem Basler Kürschner, mit dem sie schon länger zusammenwirkt. Sollte die Schweizerin zu den drei Gewinnern des Wettbewerbs gehören, erwartet sie ein Fotoshooting für die italienische «Vogue» und ein Workshop, der von international führenden Pelz- und Modedesignern geführt wird. Der internationale Pelzverband (IFF), welcher den Designpreis in Zusammenarbeit mit der italienischen «Vogue» und der MiFur, der italienischen Pelz- und Ledermesse, durchführt, sponsert den drei Erstplatzierten zudem Material für ihre nächsten Kollektionen.