Frühlingsblumen, Engel und Marmorbüsten zieren einen Grossteil der Kleider, Oberteile und Shorts der neuen Conscious-Kollektion von H&M. Mal wurden sie als Allover-Prints auf Kaftane und bodenlange Kleider, mal nur partiell auf weisse Blusen und Seidentücher gedruckt. Als Inspiration für die Linie dienten den Designern Kunstwerke wie etwa Sandro Botticellis Gemälde «La Primavera» oder Gustave Moreaus «Jupiter et Sémélé» aus dem Archiv des Pariser Museums Les Arts Décoratifs. Für die Schnitte wurden Einflüsse aus verschiedenen Kulturen und Stilepochen mit modernen Elementen vereint. So findet man einen Oversized-Mantel im Stil eines japanischen Kimonos neben einem Spitzenjupe mit Hippie-Flair und einem Minikleid mit verspieltem Cut-out auf Taillenhöhe – das Lieblingsstück des Kampagnengesichts Julia Restoin Roitfeld, der Tochter der ehemaligen Chefin der französischen «Vogue».

Wie es der Name der Kollektion bereits verrät, setzten die Designer für die exklusive 32-teilige Kollektion auf nachhaltige Materialien. Es wurden vor allem natürliche Fasern wie etwa biologischer Hanf und Seide sowie recyceltes Leinen und Tencel, eine beinahe vollständig natürlich abbaubare zellulosische Faser, verwendet. Auch die Schuhe und Accessoires wurden aus Gewebe und Leder in Bioqualität sowie Recyclingmaterialien hergestellt. So sind etwa die Clip-Ohrringe im Art-déco-Stil aus sogenanntem Denimite, einem aus recyceltem Jeansgewebe und Metall hergestellten Material, und die Cateye-Sonnenbrille aus recyceltem Kunststoff. Die Conscious-Kollektion umfasst zum ersten Mal auch drei Hochzeitskleider, die ausschliesslich online erhältlich sein werden. Die Lancierung der Kollektion, am 7. April, fällt auf denselben Tag wie die Eröffnung der Ausstellung «Fashion Forward – 3 Siècles de Mode (1715 – 2016)» im Museum Les Arts Décoratifs, die bis zum 14. August läuft.